Pressegespräch

Die Schattenseiten der Energiewende. Anstoß zu einer überfälligen Debatte.

Die Energiewende gilt als gesamtgesellschaftliche Jahrhundertaufgabe. Der Abschied von Atom, Kohle und Öl und der möglichst schnelle Umstieg auf die sogenannten Erneuerbaren Energien soll nicht nur das Weltklima retten, sondern eine neue Epoche einer grünen, ökologisch folgenlosen Wirtschaftsweise einläuten. Doch was dieses gewaltige Vorhaben wirklich bedeutet, wird erst allmählich klar: Flächendeckend wird das Land mit Windrädern, Solaranlagen und Biogaskraftwerken zugepflastert, ganze Landstriche, oft noch relativ unberührte Kulturlandschaften und Naturgebiete, verwandeln sich in unwirtliche Energielandschaften. Menschen werden um ihren Schlaf und ihre Gesundheit, mitunter sogar ihre Heimat gebracht, Vögel und Fledermäuse verenden zu Hundertausenden in den riesigen Rotoren. Doch über die Schattenseiten der Energiewende zu sprechen gilt als politisch nicht korrekt.

Der in Kürze erscheinende Sammelband »Geopferte Landschaften« lässt namhafte Experten, darunter Landschaftsplaner, Ökonomen, Energiefachleute, Ökologen, Theologen und Künstler zu Wort kommen und will an der Notwendigkeit und Realisierbarkeit DIESER Energiewende rütteln. Der Klimawandel wird dabei nicht in Frage gestellt, wohl aber der Mythos der Energiewende als angeblich alternativlosem Mammutprojekt. Vertreten beim Pressegespräch sind die Autoren Georg Etscheit (Hrsg.), Johannes Bradtka (1. Vorsitzender von VLAB (Verein für Landschaftspflege & Artenschutz in Bayern), Enoch Freiherr zu Guttenberg (Dirigent und Naturschützer.), Harry Neumann (Bundesvorsitzender von Naturschutzinitiative e. V.) und Dr. Nikolai Ziegler (Vorsitzender der Bundesinitiative VERNUNFTKRAFT).
Moderation: Kathrin Grünhoff, Bayern 2, BR Fernsehen, Arte

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