„Bayern wäre allein lebensfähig!“

Mit großem Dank wurde der Ministerpräsident Bayerns Dr. Markus Söder im vollbesetzten PresseClub empfangen. Der Vorsitzende Dr. Uwe Brückner erwähnte den prächtigen Staatsempfang, den die Staatskanzlei zu Ehren des 75. Club-Jubiläums im Kaiser-Saal der Residenz stiftete.

Ein erster Themenkreis befasste sich mit den Ergebnissen der Kommunalwahl in Bayern: Söders Kommentar zur Münchner OB-Stichwahl betraf die CSU und deren Münchner Gremien, die den amtierenden OB Reiter zur Wiederwahl empfehlen.

Die CSU habe sich trotz leichter Verluste als eindeutig stärkste Kraft in Bayern bewiesen. Auch als Food-Blogger sehe Söder sich sehr volksnah, im direkten und niederschwelligen Diskurs mit den Bürgern. Zum Thema „Brandmauer“ stellte der Ministerpräsident klar, dass es insbesondere im lokalen Umfeld wichtig sei, eine klare politische Haltung zu zeigen. Zur Energiepolitik steuert unser MP einen Merksatz aus der Wirtschaftsphilosophie bei: „Nichts aufrechterhalten, was nicht mehr wettbewerbsfähig ist.“

Um auch auf aktuelle Bedarfe und die Auswirkungen der Blockade in der „Straße von Hormus“ vorbereitet zu sein, sollten neben Windenergie, Gaskraft, Wasserstoffreaktoren auch weitere Quellen genutzt werden „… wir brauchen alle Optionen!“, so Söder. Dazu seien auch Mini-Kernkraftwerke, sogenannte „SMRs“ wichtig. An den aufgelassenen AKW-Standorten, wie beispielsweise Gundremmingen, seien verschiedene Lagerstätten auf dem Gelände. Sowie eine noch intakte Infrastruktur von Stromleitungen und Verteiltrassen.

Und zur Wirtschaftspolitik allgemein: „Wir in Deutschland entwickeln zu wenig Phantasie für die Zukunft. So werden wir es nicht schaffen, drittgrößte Volkswirtschaft zu bleiben“, „Steuern senken, nicht erhöhen.“

Vor all diesen Herausforderungen brauchten wir wirtschaftliche Leistungsfähigkeit (unter anderem Abbau von Bürokratie und übermäßiger Regulierung) und Verteidigungsfähigkeit: „Bayern ist nicht perfekt, aber zeigen Sie mir, wo es anderswo besser ist!“ Und: „Bayern wäre allein lebensfähig“.

Text: Uwe Brückner

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