Pressegespräch10.11.2017 16:00

Kommt der Europäische Währungsfonds schon im nächsten Jahr? PresseClub-Gespräch mit ESM-Direktor Klaus Regling

Der Internationale Währungsfonds IWF ist bekannt als weltweiter Krisenmanager. Auch bei der Griechenland-Hilfe war er dabei. Nun könnte ihn bald ein Europäischer Währungsfonds für die Euro-Zone ablösen. Zum Höhepunkt der Euro-Krise wurden 2010 die Euro-Rettungsschirme EFSF und ESM mit Sitz in Luxemburg gegründet, die überschuldete Länder durch Kredite und Bürgschaften zahlungsfähig halten sollen. Inzwischen planen die Euro-Staaten, aus dem ESM heraus einen Europäischen Währungsfonds zu gründen, der schon 2018 seine Arbeit aufnehmen könnte. ESM-Direktor Klaus Regling kommt der erstmals zum Pressegespräch in den Münchner PresseClub. Wie nur wenige kennt er Risiken und Chancen der europäischen Währung, weiß, ob Griechenland schon überm Berg ist und ob Italien die Zeit genutzt hat, die EZB-Präsident Draghi den Krisenstaaten durch billigen Zins und milliardenschwere Anleihenaufkäufe gewährt hat. Klaus Regling ist ein Insider, der wie kaum ein Zweiter die wahre Lage der europäischen Finanz- und Währungswelt kennt. Das Gespräch moderiert PresseClub-Vorsitzender Peter Schmalz.

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