Buchpräsentation14.06.2023 11:00

Abdel-Hakim Ourghi im Gespräch mit Michael Wolffsohn zu seinem Buch „Die Juden im Koran – Ein Zerrbild mit fatalen Folgen“

Mit 23 Jahren kam Abdel-Hakim Ourghi als indoktrinierter Antisemit aus Algerien nach Deutschland. Juden galten ihm als Täter, Muslime hingegen als Opfer. Ein Zerrbild, eingebläut in Moscheen, arabischen Schulen und Hochschulen. „Möge Allah die verfluchten Juden erniedrigen und zerstören!“ – dieses Bittgebet wird bis heute in den Moscheen Algeriens und anderer arabischer Staaten freitags wiederholt. Der Koran selbst formuliert ein stereotypes Sündenregister der Juden. Also müssen die kanonischen Quellen des Islam akribisch analysiert und kritisch hinterfragt werden. Ourghis Essay versteht sich als Beitrag zu einer Reform des Islam auf dem Weg zu einer Religion des Friedens.

Auf dem Podium:

  • Abdel-Hakim Ourghi wurde 1968 in Algerien geboren. Er studierte in Oran und Freiburg i. Br. Philosophie und Islamwissenschaft. Seit 2011 leitet er den Fachbereich Islamische Theologie und Religionspädagogik an der Pädagogischen Hochschule Freiburg. Er ist Initiator der viel beachteten „Freiburger Deklaration“ für einen reformierten, säkularen Islam.
  • Michael Wolffsohn (geboren am 17. Mai 1947 in Tel Aviv, Palästina) ist ein deutscher Historiker und Publizist. Er lehrte von 1981 bis 2012 Neuere Geschichte an der Universität der Bundeswehr München.

Moderation: Christine Büttner, Evangelischer Presseverband

Gemeinsam sprechen Sie über das neue Buch von Abdel-Hakim Ourghi „Die Juden im Koran – Ein Zerrbild mit fatalen Folgen“.

Anmeldung: Bitte melden Sie sich per E-Mail (mscherer@epv.de) an.

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