Pressegespräch25.09.2019 13:00

Not in einer reichen Stadt: PresseClub-Gespräch mit der Tafel-Vorsitzenden Hannelore Kiethe zum 25. Jahresjubiläum der Münchner Tafel

Als vor 25 Jahren die erste Münchner Tafel ihre Arbeit aufnahm, war die Idee, Essbares vor dem Wegwerfen zu retten und an Bedürftige zu geben: „Verteilen statt vernichten“. Daraus wurde die größte Wohlfahrtsaktion der Stadt: An 27 Ausgabestellen verteilen über 650 ehrenamtliche Helfer Woche für Woche 120 Tonnen Lebensmittel aller Art. Dabei kennen Tafel-Helfer kein Wetter, in 25 Jahren ist noch keine Ausgabe ausgefallen, egal wie widrig die Umstände auch waren. „Wir sind kein Ersatz für staatliche Sozialhilfe, aber wir schenken unseren über 20.000 Tafelgästen ein Stück Lebensqualität“, sagt die Münchner Tafel-Mitgründerin Hannelore Kiethe. Die Tafel sammelt bei Händlern qualitativ einwandfreie Nahrungsmittel, die nicht mehr im Wirtschaftsprozess verwendet werden und ermöglicht bedürftigen Menschen gesunde Ernährung sowie gesellschaftliche Teilhabe im teuren München. Die Münchner Tafel hat sich zu einer Organisation mittelständischen Ausmaßes entwickelt, die sich ausschließlich aus Spenden finanziert. Am PresseClub-Gespräch über die Entwicklung der Tafel und die soziale Verantwortung in einer so reichen Stadt wie München beteiligen sich neben Tafel-Chefin Hannelore Kiethe die Schirmherrn Gabriela von Habsburg und Prof. Dr. Claus Hipp. Der Babynahrungs-Produzent unterstützt die Münchner Tafel seit über 24 Jahren. Die Diskussion moderiert PresseClub-Vorsitzender Peter Schmalz.

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