Pressekonferenz01.07.2021 10:00

Licht und Schatten bei Bayerns Ausgleichsflächen: Fallbeispiele aus der bayernweiten Untersuchung von Ausgleichsmaßnahmen

Wie steht es tatsächlich um Bayerns Ausgleichsflächen? Der bayerische Naturschutzverband LBV hat zu Beginn des Jahres vier unabhängige Planungsbüros mit der Überprüfung einer Stichprobenauswahl von Ausgleichsflächen im Freistaat im Rahmen eines großangelegten Projekts beauftragt. Bei der Pressekonferenz präsentiert der LBV eine Sammlung von 20 aktuellen und eklatanten Fallbeispielen aus der Untersuchung und stellt diese vor. Die zehn positiven und zehn negativen Beispiele zeigen, wo und wie Ausgleichsflächen gelingen und wo noch dringender Nachholbedarf besteht. Mit der Veröffentlichung dieser konkreten Beispiele fordern die bayerischen Artenschützer*innen eine konsequente Umsetzung aller gesetzlich geforderten Ausgleichsmaßnahmen.

Wenn in Bayern durch einen Eingriff, zum Beispiel eine Baumaßnahme, Natur zerstört wird, muss an anderer Stelle ein Ausgleich geschaffen werden. Auf diesen gesetzlich geforderten, so genannten Ausgleichs- und Ersatzflächen sollen und können dann wertvolle Lebensräume für Tiere und Pflanzen entstehen. An vielen Orten im Freistaat werden Ausgleichsflächen vorbildlich umgesetzt und tragen so zum Erhalt der Artenvielfalt bei. Wissenschaftliche Arbeiten der vergangenen Jahre haben jedoch gezeigt, dass etwa jede vierte Ausgleichsfläche in Bayern nicht umgesetzt wird und rund die Hälfte der Flächen in einem mittelmäßigen bis schlechten Zustand ist.

Auf dem Podium:

  • Dr. Norbert Schäffer, LBV-Vorsitzender
  • Marianne Kunkel, LBV-Projektleiterin
  • Christoph Junge, LBV-Projektleiter

Corona-Richtlinien und Fragen: Wir würden uns freuen, Sie zur Pressekonferenz begrüßen zu können und bitten um rechtzeitige Anmeldung unter presse@lbv.de, da aufgrund der aktuell geltenden Hygieneregeln maximal 20 Pressevertreter*innen bei der Veranstaltung anwesend sein dürfen. Für Desinfektion und maximal mögliche Belüftung ist gesorgt; das Tragen einer FFP2-Atemschutzmaske ist obligatorisch.

Sollten Sie verhindert sein und möchten trotzdem berichten, melden Sie sich gerne bei uns. Darüber hinaus können Sie auf dem YouTube-Kanal des PresseClub München e. V. (https://www.youtube.com/c/PresseClubMünchen-e-V) live an der Pressekonferenz teilnehmen. Während der PK können Sie Fragen zudem live im YouTube-Chat stellen. Hierfür ist es jedoch notwendig, dass Sie über einen Google-Account verfügen und während der Übertragung des Livestreams angemeldet sind. Nach Ende der Veranstaltung wird die Übertragung dort weiterhin zur Verfügung stehen.

Technischer Hinweis: Aus Kapazitätsgründen bitten wir alle vor Ort teilnehmenden Berichterstatter auf einen Onlinezugang während der Veranstaltung zu verzichten. Bitte keine Nutzung insbesondere von Soliton, LiveU, Webstreamingdiensten, facebook-Livemodus, Telecasting- und Simulcast-Systemen oder iCloud etc.

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