Pressekonferenz16.06.2021 10:30

Wege zu einem besseren Landesentwicklungsprogramm: Offener Appell für ein zukunftsfestes Bayern

Demnächst startet die Anhörung zur Fortschreibung des Landesentwicklungsprogramms (LEP) in Bayern. Klimawandel, Digitalisierung, gleichwertige Lebensverhältnisse und räumliche Gerechtigkeit sind dabei als wesentliche Themen identifiziert. Die aktuellen gesellschaftlichen und räumlichen Veränderungen zeigen jedoch deutlich, dass Handlungsfelder der Landesentwicklung nicht nur additiv betrachtet werden dürfen, sondern dass das Landesentwicklungsprogramm 2021 als zentrales Gestaltungselement für eine klimagerechte und gleichwertige Entwicklung in Stadt und Land verstanden werden muss. Gefragt ist ein integrierendes, alle Politikbereiche umfassendes räumliches Konzept für eine erfolgreiche Transformationsstrategie.

Zahlreiche Akademien, Kammern und Verbände haben sich zusammengeschlossen und sich in den letzten Monaten mit verschiedenen Initiativen zu den Herausforderungen der Landesentwicklungspolitik zu Wort gemeldet. In einem "Offenen Appell für ein zukunftsfestes Bayern" wurde ein runder Tisch für eine transformative Entwicklung des Landes vorgeschlagen. Die Initiative "Wege zu einem besseren LEP" fordert seit Jahren ein modernes und verbindliches Landesentwicklungsprogramm.

Aus der Mitte dieser Initiativen wurde nun ein 6-Punkte-Papier entwickelt, das als Impuls Politik, Verbände, Kommunen sowie Bürgerinnen und Bürger einladen möchte, gemeinsam an den transformativen Möglichkeiten der Landesentwicklung zu arbeiten, diese neu zu denken und zu lernen. Mit einer verbindlichen Raumordnungsklausel im Bayerischen Klimaschutzgesetz könnte ein erster Schritt zur Stärkung der Landesentwicklung getan werden. Nicht zuletzt spielen Generationengerechtigkeit und auch die Wünsche und Bedürfnisse der heute jungen Generation an die Landesentwicklung eine wichtige Rolle.

Akademie Ländlicher Raum (ALR), Akademie für Raumforschung in der Leibnitz Gemeinschaft (ARL), Deutsche Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL), die Bayerische Architektenkammer, der BUND Naturschutz Bayern sowie die Katholische Landjugendbewegung Bayern (KLJB) laden deshalb zu einer Pressekonferenz ein. Mit Beiträgen von:

  • Prof. Dr. Manfred Miosga, Präsident der Bayerischen Akademie Ländlicher Raum, Autor des 6-Punkte-Papiers
  • Theresa Schäfer, Bildungsreferentin der Landesstelle der Katholischen Landjugendbewegung Bayern, verantwortlich für die KLJB-Landjugendstudie "Stadt. Land. Wo? Was die Jugend treibt", www.kljb-bayern.de/stadtlandwo
  • Stephan Reiß-Schmidt, Landesgruppe Bayern der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung
  • Prof. Dr. Hans-Martin Zademach, Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft Bayern der Akademie für Raumforschung in der Leibnitz Gemeinschaft
  • Elias Pfeiffer, Student der Raumplanung in Wien, aktives Mitglied im BUND Naturschutz in Bayern
  • Dr. Jörg Heiler, Architekt und Stadtplaner, Mitglied des Vorstands der Bayerischen Architektenkammer

Kontakt und Fragen: Wir bitten alle Interessierten, sich spätestens 24 Stunden vor Veranstaltungsbeginn per E-Mail (灲敳獥䁢祡欮摥) zu akkreditieren, da nur dann eine Teilnahme möglich ist. Für Desinfektion und maximal mögliche Belüftung ist gesorgt; das Tragen einer FFP2-Atemschutzmaske ist obligatorisch.

Fragen können Sie bis zum 15.06.2021 12:00 Uhr per E-Mail (灲敳獥䁢祡欮摥) einreichen. Während des Pressegesprächs können Sie Fragen zudem live im YouTube-Chat stellen. Hierfür ist es jedoch notwendig, dass Sie über einen Google-Account verfügen und während der Übertragung des Livestreams angemeldet sind.

Alle Interessierten können auf dem YouTube-Kanal des PresseClub München e. V. (https://www.youtube.com/c/PresseClubMünchen-e-V) live am Pressegespräch teilnehmen. Nach Ende der Veranstaltung wird die Übertragung dort weiterhin zur Verfügung stehen.

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