Demokratie braucht Haltung – und eine Gesellschaft, die auf Krisen vorbereitet ist
Wie widerstandsfähig ist unsere Gesellschaft, wenn Strom, Kommunikation oder andere Teile der kritischen Infrastruktur ausfallen? Wie gut sind Polizei, Hilfsorganisationen und Versorgungsunternehmen auf neue Bedrohungen vorbereitet? Und welche Verantwortung trägt dabei jeder Einzelne? Am Tag der Demokratie diskutierte der PresseClub München auf Einladung seines Fördervereins über eine Frage, die angesichts von Cyberangriffen, Sabotage, Extremwetterereignissen und hybriden Bedrohungen zunehmend an Bedeutung gewinnt: Wie resilient ist unsere Gesellschaft?
Hier die Aufzeichnung des Gesprächs:
Christina Kahlert, die den Förderverein des PresseClubs München gegründet hat, machte bereits bei der Begrüßung deutlich, dass der Abend Auftakt für mehr sein soll. „Ich freue mich ganz besonders, dass wir heute hoffentlich eine Serie von Veranstaltungen starten unter dem Motto ‚Demokratie braucht Haltung‘“, sagte sie. Das könne man „in diesen Zeiten nicht genug diskutieren“.
Die Moderation übernahm der Vorsitzende des PresseClubs München, Dr. Uwe Brückner. Auf dem Podium saßen Vertreterinnen und Vertreter ganz unterschiedlicher Bereiche der Sicherheitsarchitektur und Daseinsvorsorge: Magdalena Strzedulla vom Technischen Hilfswerk, Polizeidirektorin Daniela Hand vom Polizeipräsidium München, Hannes Lindhuber von den Stadtwerken München sowie Wilko Beinlich vom Bayerischen Zentrum für besondere Einsatzlagen (BayZBE).
Schnell wurde deutlich: Resilienz beginnt nicht erst in dem Augenblick, in dem eine Katastrophe eingetreten ist. Sie muss lange vorher aufgebaut werden.
Für Magdalena Strzedulla ist dabei das Ehrenamt eine tragende Säule. Allein der THW-Landesverband Bayern umfasst 111 Ortsverbände. Die Helferinnen und Helfer werden für unterschiedlichste Aufgaben ausgebildet – von Elektroversorgung bis zu hoch spezialisierten Einsatzbereichen. Und sie alle engagieren sich neben Beruf und Privatleben. „Das basiert alles bei uns auf Ehrenamt“, betonte Strzedulla.
Ein ganzheitlicher Bevölkerungsschutz müsse deshalb früher einsetzen als bei der Alarmierung der Einsatzkräfte. „Wir können nicht erst mit entsprechender Vorbereitung starten, wenn eine Krise da ist beziehungsweise wenn wir in einen Einsatz gerufen werden“, sagte sie. Einsatzorganisationen müssten ihre Helfer vorbereiten, zugleich aber auch die Bevölkerung stärker einbeziehen.
Damit verändert sich ein lange vertrautes Bild des Katastrophenschutzes. Die Vorstellung, im Ernstfall würden professionelle und ehrenamtliche Einsatzkräfte kommen und sämtliche Probleme lösen, stößt gerade bei großen und lang anhaltenden Krisen an Grenzen. „Man muss sich ein Stück weit verabschieden von diesem Gedanken, dass nur Einsatzorganisationen entsprechend die Lage unterstützen und helfen“, sagte Strzedulla. Die vorhandenen Ressourcen seien begrenzt und müssten dort eingesetzt werden, wo sie tatsächlich gebraucht würden.
Polizeidirektorin Daniela Hand setzte an einem anderen Punkt an: bei Freiheit und Verantwortung. Eine demokratische Gesellschaft sei nichts Selbstverständliches und auch nichts, was unabhängig vom Verhalten ihrer Mitglieder existiere. „Jeder Einzelne von uns ist Bestandteil der Gesellschaft, und insofern prägen wir auch die Gesellschaft ganz extrem mit.“
Freiheit dürfe dabei nicht mit Rücksichtslosigkeit verwechselt werden. Hand sprach von einem teilweise „missverstandenen Freiheitsgedanken“. Wer Freiheit ausschließlich als Anspruch verstehe, selbst zuerst durch die Tür zu gehen, ohne die Auswirkungen des eigenen Handelns auf andere zu berücksichtigen, verkenne ihren gesellschaftlichen Charakter.
Das zeigt sich aus Sicht der erfahrenen Polizeibeamtin auch im Alltag. Bei Polizeieinsätzen werde gefilmt und beobachtet, gleichzeitig fehlten anschließend nicht selten Zeugen. Hand formulierte es drastisch: Viele Menschen könnten ihr Smartphone auf ein Ereignis richten und Aufnahmen verbreiten – „aber der Polizei als Zeuge zur Verfügung stehen, damit dann mein Mitbürger, meine Mitbürgerin zu ihrem Recht kommen kann, das ist dann schon wieder eine ganz schwierige Nummer“.
Dabei sei die Schwelle zum Helfen denkbar niedrig. Niemand solle sich selbst in Gefahr bringen. „Aber das, was jeder von uns kann, ist, dass er Hilfe holt. Super einfach: 110.“
Für Hand beginnt Resilienz ohnehin im Kleinen. Wer nicht darüber nachdenke, welche persönlichen Daten er im Internet preisgibt, wie er nach einer Feier sicher nach Hause kommt oder welche alltäglichen Gefahren entstehen können, werde sich auch mit großen Krisen schwerer tun. „Wenn ich im Kleinen nicht in der Lage bin zu bedenken, was könnte sein, und keinen Plan B habe, dann bin ich es auch in großen Situationen eher nicht.“
Dass innere Sicherheit unmittelbar mit funktionierender Infrastruktur verbunden ist, machte Hannes Lindhuber deutlich. Die Stadtwerke München stehen für Strom, Wärme, Gas und Wasser, aber ebenso für Telekommunikation, öffentlichen Nahverkehr und Ladeinfrastruktur. Damit betreiben sie wesentliche Lebensadern der Stadt.
Ein wichtiges Prinzip sei Redundanz. Das sogenannte N-1-Prinzip soll dafür sorgen, dass eine zentrale Infrastrukturkomponente ausfallen kann, ohne dass dadurch das gesamte System zusammenbricht. Hinzu kommen kleinteilige Netzstrukturen und zahlreiche Querverbindungen.
Interessant war Lindhubers Hinweis auf die Energiewende. Eine stärker dezentrale und regionale Erzeugung erneuerbarer Energie könne auch die Widerstandsfähigkeit erhöhen: Die Versorgung verteile sich auf mehr Erzeugungsanlagen und werde dadurch weniger abhängig von einzelnen großen Kraftwerken.
Gleichzeitig warnte Lindhuber davor, Sicherheit vor allem über zusätzliche Bürokratie herstellen zu wollen. Europäische und nationale Regelwerke zur Cyber- und Infrastruktursicherheit verfolgten zwar die richtigen Ziele, doch aus Sicht eines Betreibers fließe zu viel Kraft in Dokumentations- und Nachweispflichten. „Eigentlich wird versucht, Sicherheit durch Akten zu schaffen und nicht durch wirksame Maßnahmen.“
Hinzu kommt ein Dilemma zwischen Transparenz und Sicherheit. Wo genau befinden sich Anlagen? Wie funktionieren sie? Welche Kapazitäten haben sie? Solche Informationen können journalistisch oder gesellschaftlich von berechtigtem Interesse sein – zugleich können sie potenziellen Angreifern helfen. Auch Führungen durch technische Anlagen müssten deshalb heute anders bewertet werden als noch vor einigen Jahren.
„Es ist ein Angriff auf unsere Lebensgrundlagen“, sagte Lindhuber über gezielte Attacken auf kritische Infrastruktur. Er begrüßte, dass solche Angriffe inzwischen wesentlich ernster genommen würden als noch vor zehn oder zwölf Jahren, als Beschädigungen von Kabel- oder Netzinfrastruktur teilweise eher als gewöhnlicher Vandalismus wahrgenommen worden seien.
Resilienz kostet allerdings Geld. Redundante Netze, Schutzmaßnahmen und zusätzliche Infrastruktur müssen finanziert werden, obwohl sie im besten Fall niemals gebraucht werden. Lindhuber forderte deshalb langfristig verlässliche Rahmenbedingungen. Sein Fazit: „Es ist ein Marathon, es ist kein Sprint.“ Resilienz entstehe durch Vorsorge und nicht erst in der Krise.
Wilko Beinlich vom Bayerischen Zentrum für besondere Einsatzlagen brachte die Perspektive des Krisenmanagements in die Diskussion ein. Das BayZBE trainiert Einsatzkräfte für Situationen, die über den normalen Rettungsdienst hinausgehen: Massenanfälle von Verletzten, Anschläge, aktive Täter, Naturkatastrophen oder länger andauernde Krisen.
Beinlich kritisierte eine gesellschaftliche und politische Neigung, erst auf Katastrophen zu reagieren, statt vorher konsequent vorzusorgen. „Wir sind immer noch reaktiv“, sagte er. Viele Sicherheitsstandards seien historisch erst eingeführt worden, nachdem Katastrophen ihre Notwendigkeit brutal bewiesen hätten.
Ein Problem sei dabei die von ihm so bezeichnete „Katastrophendemenz“. Nach einer Krise würden Konzepte entwickelt, Erfahrungen ausgewertet und Verbesserungen versprochen. Mit zunehmendem zeitlichem Abstand lasse die Aufmerksamkeit jedoch wieder nach. Dabei sei die nächste Krise keine theoretische Möglichkeit. „Es ist keine Frage, ob die Krise wieder eintreffen wird, sondern eher wann.“
Beinlich brachte seine Forderung nach mehr praktischem Handeln mit einem Satz auf den Punkt, der im PresseClub für Aufmerksamkeit sorgte: „Machen ist wie wollen, nur geiler.“
Mehr Investitionen in Bevölkerungsschutz seien aus seiner Sicht kein verlorenes Geld, selbst wenn die befürchtete Krise nicht eintrete. Würden Hilfsorganisationen, Ehrenamt, Polizei und Bevölkerungsschutz gestärkt und die erwartete extreme Lage bliebe aus, habe die Gesellschaft trotzdem gewonnen: Sie verfüge dann über besser ausgestattete Strukturen, die ebenso bei Hochwasser, Hitze, Sturm oder anderen Katastrophen eingesetzt werden könnten.
Wie wichtig dabei gesellschaftlicher Zusammenhalt ist, zeigte Beinlich am Beispiel von Hochwasserereignissen. Nicht allein Feuerwehr, THW oder Rettungsdienste seien entscheidend. Oft seien es Nachbarn, die Pumpen bereitstellten, Keller leer räumten oder älteren Menschen halfen. „Die Menschen helfen sich, und dieser Staat funktioniert auch ziemlich gut“, sagte Beinlich.
Genau dort trafen sich die unterschiedlichen Perspektiven des Podiums. Resilienz bedeutet nicht, aus jedem Bürger einen „Prepper“ mit Generator, Treibstoff und riesigen Lebensmittelvorräten zu machen. Vielmehr geht es um überschaubare Vorsorge, Information und Nachbarschaftshilfe.
Strzedulla verwies auf Angebote wie „Krisenscout“-Veranstaltungen, bei denen Bürger erfahren können, wie sie sich auf Ausfälle und Notlagen vorbereiten. Beinlich empfahl darüber hinaus die Informationen des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Schon die Frage, wie ein Haushalt die ersten Tage einer Krise überstehen kann, könne viel bewirken. Und manchmal beginne Resilienz schlicht damit, beim älteren Nachbarn zu klingeln, wenn dort seit Tagen niemand gesehen wurde.
Ein weiterer Schwerpunkt des Abends waren neue technologische Bedrohungen. Daniela Hand schilderte, dass auch die Polizei ihre Kommunikation und den Umgang mit sensiblen Informationen ständig neu bewerten müsse. In Zeiten von Smartphones und digitaler Kommunikation reiche klassische Verschlusssachensicherheit nicht mehr aus. Selbst scheinbar belanglose Informationen könnten zusammengesetzt ein aussagekräftiges Bild ergeben.
Das gelte auch für die Beschäftigten kritischer Infrastruktur, ergänzte Lindhuber. In sozialen Netzwerken sei es selbstverständlich geworden, über den Arbeitsplatz, Veranstaltungen und berufliche Kontakte zu berichten. Was einzeln harmlos erscheine, könne in der Summe sicherheitsrelevant werden. Unternehmen müssten deshalb ihre Beschäftigten stärker für einen verantwortungsvollen Umgang mit Informationen sensibilisieren.
Auch Drohnen waren Thema. Auf die Frage, ob München gegen mögliche Drohnenangriffe ausreichend geschützt sei, verwies Hand auf die entstehenden Strukturen zur Drohnenabwehr. Absolute Sicherheit könne es allerdings nicht geben. Technologische Angriffs- und Verteidigungsmöglichkeiten entwickelten sich permanent weiter.
Beinlich wiederum machte deutlich, dass moderne Technik nicht ausschließlich als Bedrohung betrachtet werden dürfe. Gerade künstliche Intelligenz könne im Katastrophenschutz helfen, riesige Datenmengen aus Sensoren und unterschiedlichen Quellen zu einem Lagebild zusammenzuführen. Entscheidend sei, die chaotische Anfangsphase einer Krise möglichst schnell in eine „Strukturierungsphase“ zu überführen. Je besser Informationen zusammengeführt würden, desto eher könnten Einsatzleitungen „vor die Lage kommen“, statt ihr hinterherzulaufen.
Am Ende kehrte die Diskussion zu ihrem Ausgangspunkt zurück: Demokratie braucht Menschen, die sich beteiligen.
Gerade bei jungen Menschen sieht Strzedulla Anlass zu Optimismus. Die Bereitschaft, sich bei Feuerwehr, THW, Rettungsorganisationen oder Vereinen zu engagieren, sei vorhanden – zunehmend auch bei Mädchen und jungen Frauen. Es müsse gelingen, ihnen Strukturen anzubieten, in denen dieses Engagement wachsen könne.
„Jeder und jede kann sich da einbringen – mit ihren Strukturen, mit ihren Kapazitäten, mit ihrem Engagement, ihrer Motivation, egal ob groß oder klein“, sagte Strzedulla zum Abschluss.
So blieb nach der Diskussion im PresseClub München weniger das Bild einer hilflosen Gesellschaft als vielmehr das einer Gesellschaft mit erheblichen Ressourcen – wenn sie diese nutzt. Polizei, Hilfsorganisationen und Infrastrukturbetreiber können vorsorgen, trainieren und investieren. Doch Resilienz lässt sich nicht vollständig delegieren.
Sie beginnt auch beim Einzelnen: mit einem Notruf, mit einem Vorrat für einige Tage, mit dem verantwortungsvollen Umgang mit Informationen, mit dem Blick auf den Nachbarn und nicht zuletzt mit der Bereitschaft, sich für andere zu engagieren. In diesem Sinne bekam das Motto des Abends eine zusätzliche Bedeutung: Demokratie braucht Haltung – und Widerstandsfähigkeit braucht Gemeinschaft.
Zwischen Weltstars und Festgeldkonto: Wie Jan-Christian Dreesen den FC Bayern in die Zukunft führen will

Der FC Bayern soll sportlich nach den größten Titeln greifen, wirtschaftlich unabhängig bleiben und zugleich wieder stärker auf Talente aus dem eigenen Nachwuchs setzen. Beim PresseClub München erklärte Vorstandsvorsitzender Jan-Christian Dreesen, wie der Rekordmeister diese Ziele miteinander verbinden will – und warum Berechenbarkeit für ihn zu den wichtigsten Eigenschaften guter Führung gehört.
Beim PresseClub München war Jan-Christian Dreesen am 28. Juli 2026 erstmals zu Gast. Der Vorstandsvorsitzende der FC Bayern München AG sprach mit den Moderatoren Manfred Otzelberger und David Brill über internationale Transfers, Spielergehälter, Nachwuchsförderung, wirtschaftliche Solidität und das Verhältnis des Vereins zu Fans, Medien und Politik. Auch seine persönliche Geschichte spielte eine Rolle: Dreesen stammt aus Aurich in Ostfriesland, wurde aber bereits als Schüler Anhänger des FC Bayern. Seit Mai 2023 führt er die Aktiengesellschaft des deutschen Rekordmeisters.
Hier die Aufzeichnung des Gesprächs:
Dass ausgerechnet ein Ostfriese einmal an der Spitze des FC Bayern stehen würde, war in Dreesens Jugend kaum absehbar. Zum Münchner Klub fand er nach eigener Darstellung durch einen Schulfreund. Während sein Vater dem Hamburger SV verbunden gewesen sei, begeisterte sich Dreesen für Bayern-Spieler wie Franz Beckenbauer, Paul Breitner, Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge. Selbst spielte er lange Fußball, allerdings nach eigener Einschätzung mit großer Leidenschaft und nur durchschnittlichem Talent.
Sein Weg in den Profifußball führte deshalb nicht über den Rasen, sondern über Banken und Finanzen. Beim FC Bayern galt Dreesen zunächst vor allem als „Mann der Zahlen“. Heute verkörpert er einen Führungsstil, der stärker auf Dialog, Verlässlichkeit und persönliche Nähe setzt. Sein Grundsatz sei einfach: Er sage, was er meine, tue, was er ankündige, und verspreche nichts, was er nicht halten könne. Gerade im Verhältnis zu Fans und Beschäftigten sei Berechenbarkeit ein entscheidendes Gut.
Der Kane-Transfer als Gemeinschaftsleistung
Ausführlich schilderte Dreesen die Verpflichtung von Harry Kane im Sommer 2023. Den Transfer wollte er ausdrücklich nicht als persönliches Meisterstück verstanden wissen. An den Verhandlungen seien zahlreiche Verantwortliche beteiligt gewesen, darunter der damalige Technische Direktor Marco Neppe sowie Vertreter der Vereinsführung und der damalige Trainer Thomas Tuchel.
Bei einem Spieler dieser Größenordnung müsse der Trainer in die Entscheidung einbezogen sein, betonte Dreesen. Ein teurer Spitzentransfer gegen den Willen des Coaches könne kaum funktionieren. Die Gespräche mit Tottenham und dessen Chairman Daniel Levy hätten sich lange hingezogen. Zusätzliche Schwierigkeiten seien durch Zeitverschiebungen entstanden, als Levy sich in den USA aufhielt.
Dreesen beschrieb auch den öffentlichen Druck, der mit einem solchen Geschäft verbunden ist: Kommt der Transfer zustande, gilt der Spieler schnell als zu teuer. Scheitert er, werden die Verhandlungsführer verantwortlich gemacht. Entscheidend sei deshalb gewesen, intern Gelassenheit auszustrahlen und den Verhandlungen ausreichend Zeit zu geben. Tottenham hätten nach Dreesens Angaben auch finanziell attraktivere Angebote vorgelegen. Kane habe sich jedoch bewusst für München entschieden.
Hohe Gehälter ja – aber nicht für den gesamten Kader
Grundsätzlich hält Dreesen hohe Bezüge für echte Spitzenspieler für gerechtfertigt. Stars sorgten für attraktiven Fußball, volle Stadien und internationale Aufmerksamkeit. Problematisch werde es jedoch, wenn sich zu viele Spieler selbst als Topverdiener verstünden oder der finanzielle Mittelbau eines Kaders zu breit werde.
Ein Verein könne sich einige herausragend bezahlte Akteure leisten, brauche daneben aber ein ausgewogenes Gehaltsgefüge. Nach Dreesens Einschätzung differenzieren englische Klubs stärker zwischen absoluten Stars und Ergänzungsspielern. Zwar sorgten dort hohe Transfersummen regelmäßig für Schlagzeilen, doch diese Gelder blieben zumindest im Wirtschaftskreislauf der Vereine. Gehälter und Beraterprovisionen flössen dagegen dauerhaft aus dem Fußball ab.
Dreesen sprach sich deshalb für wirksame Begrenzungen bei Beraterhonoraren und Kaderkosten aus. Pauschal kritisierte er Spielerberater allerdings nicht. Es gebe viele seriöse Vertreter, die ihre Leistung realistisch bewerteten. Problematisch seien überhöhte Provisionen, durch die erhebliche Summen aus dem Sport herausgezogen würden.
Als wirksame Sanktionen gegen finanzielle Regelverstöße nannte Dreesen nicht nur Geldstrafen. Diese könnten bei Klubs, deren Defizite regelmäßig von Eigentümern ausgeglichen werden, ihre abschreckende Wirkung verlieren. Punktabzüge oder der Ausschluss aus Wettbewerben seien möglicherweise effektivere Instrumente.
Unabhängigkeit als wirtschaftliches Leitmotiv
Das berühmte „Festgeldkonto“ des FC Bayern versteht Dreesen weniger als konkretes Bankkonto denn als Metapher für Unabhängigkeit. Der Klub wolle weder von einem einzelnen Eigentümer noch vollständig von kurzfristigen sportlichen Erfolgen abhängig sein. Deshalb gelte weiterhin der Grundsatz, auf Dauer nicht mehr auszugeben, als eingenommen werde.
Das klinge einfach, sei im Profifußball jedoch schwer umzusetzen. Langfristige Spielerverträge, Verletzungen und notwendige Ersatzverpflichtungen könnten Planungen erheblich verändern. Zudem sei das Umfeld investitionsfreudiger geworden. Gleichzeitig müsse Bayern jedes Jahr eine Mannschaft finanzieren, die um die Champions League mitspielen könne.
Maximaler Gewinn sei dennoch nicht das vorrangige Ziel. Der FC Bayern wolle vor allem maximalen sportlichen Erfolg, ohne dafür seine Selbstbestimmung aufzugeben. Genau darin liege das Spannungsfeld zwischen wirtschaftlicher Disziplin, sportlichem Anspruch und der Verpflichtung gegenüber Mitgliedern, Fans und Vereinstradition.
Als positives Beispiel nannte Dreesen Paris Saint-Germain. Der französische Klub habe sich von einer bloßen Ansammlung hoch bezahlter Einzelstars zu einer besser funktionierenden Mannschaft entwickelt. Geld allein garantiere keinen Erfolg. Entscheidend seien eine klare sportliche Idee, ein passender Trainer und die Bereitschaft, auch schwierige Entwicklungsphasen auszuhalten.
Weltklassespieler und Talente aus dem Campus
Für die kommenden Jahre setzt der FC Bayern nach Dreesens Darstellung auf eine Mischung aus internationalen Spitzenspielern und Nachwuchskräften. Der Klub werde auch künftig herausragende Spieler verpflichten müssen, wolle aber gleichzeitig mehr Talente aus dem eigenen Campus in die Profimannschaft führen.
Dreesen verwies auf die hohe Zahl an Nachwuchsspielern, die aus der Münchner Ausbildung den Sprung in den Profifußball geschafft hätten – wenn auch nicht immer beim FC Bayern selbst. Spieler wie Aleksandar Pavlović oder Lennart Karl zeigten, welchen Weg Talente nehmen könnten. Ziel sei es, dass Eigengewächse nicht nur kurze Einsätze erhielten, sondern zu Stamm- und im besten Fall zu Weltklassespielern heranwüchsen.
Eine entscheidende Rolle schreibt Dreesen Trainer Vincent Kompany zu. Er lobte dessen offensiven Fußball, Disziplin und persönliche Zurückhaltung. Kompany habe als Spieler auf höchstem Niveau bewiesen, dass er Ehrgeiz, Durchhaltevermögen und Führungsstärke besitze. Gleichzeitig stelle er nicht sich selbst, sondern die Mannschaft in den Mittelpunkt. Gerade diese Kombination komme bei Spielern und Anhängern gut an.
Der FC Bayern wolle einen Fußball zeigen, der Menschen begeistert. Die Mannschaft solle auch bei einer deutlichen Führung weiter angreifen und zusätzliche Tore erzielen. Dieser offensive Anspruch sei ein wesentlicher Grund dafür, dass der Verein derzeit auch außerhalb der eigenen Anhängerschaft mehr Anerkennung erfahre.
Eine Nachfrage, die alle Dimensionen sprengt
Wie groß der Enthusiasmus rund um den Klub ist, verdeutlichte Dreesen anhand der Ticketnachfrage. Für besonders attraktive Heimspiele gingen nach seinen Angaben mehrere Hunderttausend Anfragen ein. Selbst weniger stark nachgefragte Begegnungen könnten die Kapazität der Allianz Arena deutlich übersteigen.
Diese Popularität sei einerseits ein Privileg, andererseits eine Belastung. Der Verein könne längst nicht allen Interessierten Karten anbieten. Beschwerden ließen sich deshalb kaum vermeiden. Dennoch sei eine übergroße Nachfrage ein Problem, das Dreesen lieber habe als leere Plätze.
Die gewachsene internationale Anhängerschaft ist zugleich Teil der wirtschaftlichen Strategie. Der FC Bayern versteht sich als tief in München und Bayern verwurzelter Verein, möchte aber auf den internationalen Märkten weiter wachsen. Auslandsreisen nach Asien oder in andere Regionen sollen die Bindung zu Fans, Partnern und Sponsoren stärken.
Dabei warnte Dreesen vor kurzfristigen Erwartungen. In einem neuen Markt Fuß zu fassen, lokale Partnerschaften aufzubauen und wirtschaftliche Erträge zu erzielen, sei kein Sprint, sondern ein langer Prozess. Spieler allein nach ihrer Herkunft zu verpflichten, um einen bestimmten Markt zu erschließen, lehnt er ab. Entscheidend müssten sportliche Qualität und die Eignung für die Mannschaft bleiben.
Keine Schadenfreude gegenüber 1860 München
Auch das Verhältnis zum Stadtrivalen TSV 1860 München wurde thematisiert. Dreesen wies Schadenfreude über sportliche oder finanzielle Probleme der Löwen zurück. Wenn ein traditionsreicher Fußballverein in wirtschaftliche Schwierigkeiten gerate, sei das weder für den Sport noch für den Standort München gut.
Er wünsche den Löwen eine nachhaltige Erholung und verwies auf die außergewöhnliche Treue ihrer Anhänger. Eine direkte finanzielle Unterstützung aus den Kassen des FC Bayern betrachtete er allerdings skeptisch. Der Vorstand sei zunächst den eigenen Mitgliedern und dem eigenen Verein verpflichtet. Zudem bestünden zwischen Teilen beider Fanlager weiterhin erhebliche Antipathien.
Tradition, Politik und gesellschaftliche Verantwortung
Der FC Bayern sei kein parteipolitischer Verein, erklärte Dreesen. In seinen Gremien arbeiteten Persönlichkeiten unterschiedlicher politischer und wirtschaftlicher Herkunft mit. Entscheidend seien fachliche Kompetenz, die Verbundenheit mit dem Klub und die Fähigkeit, konstruktiv zur Entwicklung des Vereins beizutragen.
Gleichzeitig könne sich der Fußball nicht vollständig aus gesellschaftlichen und politischen Fragen heraushalten. Als weltweit bedeutendste Sportart vermittle er Werte, bringe Menschen zusammen und könne kulturelle Grenzen überwinden. Er dürfe jedoch nicht mit der Erwartung überladen werden, jedes politische oder gesellschaftliche Problem lösen zu müssen.
Dreesen unterstützte zudem die Idee einer deutschen Bewerbung um Olympische Spiele und eine künftige Fußball-Weltmeisterschaft. Sportgroßveranstaltungen könnten weit über den eigentlichen Wettbewerb hinauswirken und Investitionen in Infrastruktur sowie Stadtentwicklung anstoßen. Sollte München bei einer nationalen Olympia-Auswahl nicht den Zuschlag erhalten, werde der FC Bayern nach seiner Aussage auch einen anderen deutschen Bewerber unterstützen.
Kritische Medien als Teil des Geschäfts
Zum Abschluss würdigte Dreesen die Rolle des Journalismus. Medien sorgten dafür, dass der Fußball und der FC Bayern weit über das Stadion hinaus wahrgenommen würden. Berichterstattung könne Verantwortliche ärgern, doch ohne Journalisten wäre die Reichweite des Vereins erheblich geringer.
Das Verhältnis zwischen Spitzenfußball und Medien beschrieb Dreesen als wechselseitige Abhängigkeit. Der Verein produziere ständig neue Geschichten, die Medien griffen sie auf und trügen sie in die Öffentlichkeit. Aus Sicht der Bayern-Führung sei es zwar angenehm, möglichst wenige negative Schlagzeilen zu erzeugen. Vollständig kontrollieren lasse sich die öffentliche Debatte jedoch nicht.
Dreesens Auftritt im PresseClub zeigte damit vor allem, wie er den FC Bayern führen möchte: ambitioniert, aber nicht vermessen; wirtschaftlich diszipliniert, aber nicht ausschließlich gewinnorientiert; international ausgerichtet, aber fest in München verwurzelt. Sein Ziel ist ein Verein, der Weltstars verpflichtet und Eigengewächse entwickelt, der jeden Titel gewinnen will und dennoch nicht seine Unabhängigkeit aufs Spiel setzt.
Mitglieder des PresseClubs im Werksviertel-Quartier des ehemaligen Pfannigeländes

Am 22. Juli 2026 startete eine Gruppe neugieriger Mitglieder des Münchner PresseClubs am Riesenrad Umadum zu einem Rundgang durchs Werksviertel auf dem legendären Gelände der Pfanniwerke im Münchner Osten, nahe dem Ostbahnhof.
Hier wurde und wird Stadtleben neugedacht, alles ist im Fluß und steht unter den großen Begriffen Nachhaltigkeit, Inklusion und Zukunftsfähigkeit. Neben Handwerker-Ateliers, Büros, Shops, Bars, Cafés und Hotels entstehen Wohnungen und Kulturstätten. Das Riesenrad ist mobil und steht aktuell dort, wo der neue Münchner Konzertsaal geplant ist.
Das Konzept soll den nachwachsenden Generationen Handlungsspielräume eröffnen, Enkeltauglichkeit lautet der große Gedanke. Getragen wird dies alles durch die Werksviertel-Mitte-Stiftung, die die langfristige Entwicklung des gesamten Quartiers im Blick behält und in ihrer Geschäftsführerin Isabell Zacharias eine ebenso leidenschaftliche wie bodenständige Leitungspersönlichkeit gefunden hat.
Wir danken Frau Zacharias sehr für die zwei Stunden, in denen sie uns Gelände, Historie, Menschen, Zukunftsvisionen und vieles mehr nahegebracht – und mit einer kleinen Gruppe Unerschrockener die „Alm“ im 6. OG (ohne Aufzug!) erklommen hat! Sensationelle Blicke übers Münchner Panorama, auf Weideland stehend, haben die Anstrengung mehr als gelohnt!
Gemeinsam unterwegs im Werksviertel-Mitte:
Zum Blog von Matthias J. Lange:
Mitglieder des PresseClubs auf kunsthistorischen Pfaden in Freising

Bei wärmstem Sommerwetter hat sich am 26. Juni eine kleine Gruppe unserer Mitglieder in Freising eingefunden, um zwei kulturelle Highlights zu erkunden: Den Asamsaal am Marienplatz und das Diözesanmuseum auf dem Domberg.
Höchst aufschlussreich waren die Ausführungen von Markus Bader, Leiter des Freisinger Kulturamts und Programmdirektor des Theaterangebots im vor zwei Jahren neu eröffneten Asamsaal. Sieben Jahre Bauzeit hat es bedurft, um das gesamte Areal, dessen Wurzeln ins 18. Jahrhundert zurückreichen, in einen Zustand zu versetzen, der allen heutigen Ansprüchen an Sicherheit, Komfort und Ästhetik gerecht wird. Wie Ulrich Setzwein, Projektleiter vom Freisinger Hochbauamt, trocken bemerkt: In einem so guten Zustand wie heute war das Gebäude noch nie. Man kann nur erahnen, welche Arbeit und Ausdauer erforderlich waren, um alle technischen, finanziellen und politischen Hürden zu nehmen. Manch heiße Diskussion ist auch noch in alten Presseberichten nachzulesen. Und heute ist dieses pulsierende Kunst- und Kulturzentrum im Herzen Freisings nicht mehr wegzudenken: Die Auslastungsquote von 98 % spricht für sich!
Eine kunsthistorische Besonderheit im Asamsaal erläuterte uns Eva Willberg, Leiterin des Stadtmuseums: Das wunderbare Deckenfresko von Hans Georg Asam, dem Vater der berühmten Brüder Asam. Er schuf es 1709 und es grenzt an ein Wunder, dass es über die Jahrhunderte erhalten werden konnte.
Nach einem Rundgang durch die inspirierenden und lichten Räume des Stadtmuseums im ersten Obergeschoß des Gebäudes und einer Stärkung im mediterranen Ambiente des Innenhofs ging es auf den Domberg. Dort erwartete uns Dr. Carmen Roll, Kuratorin der Ausstellung „Himmlisches Wiedersehen“ – die uns mitgenommen hat auf eine großartige Reise durch die sakrale und sakral inspirierte Kunst des 19. Jahrhunderts.
Unser ganz herzlicher Dank gilt allen unseren oben erwähnten Gesprächspartnern, die ihre Zeit so großzügig mit uns geteilt und Einblicke in ihre Arbeit gewährt haben.
Die FDP nach dem Bundesparteitag – Starten die Liberalen jetzt eine Comeback-Tour?

Der FDP-Vorsitzende Wolfgang Kubicki war nicht dabei, aber sonst hatte die Partei landes- und bundespolitische Prominenz aufgeboten, um zu signalisieren, dass sie es ernst meint mit dem Comeback. Martin Hagen, der neue FDP-Generalsekretär und frühere Fraktionsvorsitzende im Landtag, Matthias Fischbach, der bayerische FDP-Vorsitzende, Präsidiums-Mitglied Susanne Seehofer und als Experte Journalist Stefan Mack, Leiter der Landespolitik bei Antenne Bayern waren in den Presseclub gekommen, um mit dem stellvertretenden Clubvorsitzenden David-Pierce Brill und dem anwesenden Publikum über die Zukunft der Partei zu diskutieren.
Die FDP, die nicht mehr im Bundestag und nur noch in sechs von 16 deutschen Landtagen vertreten ist, muss wieder wahrgenommen werden, das ist das erste Ziel und das klappt, so Generalsekretär Martin Hagen, seit dem Ostersonntag, als Wolfgang Kubicki seine Kandidatur erklärt hat. Und seit dem Bundesparteitag, als Kubicki in einer Kampfkandidatur gegen Agnes Strack-Zimmermann knapp sechzig Prozent der Stimmen bekam, sind die Umfragewerte und Mitgliederzahlen in der Tat gestiegen. „Kubicki ist ein politisches Schlachtross. Die Leute wollen klare Kante“, sagt Susanne Seehofer. Es lohne sich wieder, für die FDP auf die Straße zu gehen. „Die FDP braucht ein klares Profil, nicht den kleinsten gemeinsamen Nenner“, sagt auch Martin Hagen. So soll neben der tagespolitischen Kommentierung auch das Grundsatzprogramm der FDP neu aufgesetzt und stärker weltanschaulich ausgerichtet werden. Darin solle deutlich werden, was liberale Politik ausmacht und was sie von anderen unterscheidet.
Man müsse sich als marktwirtschaftliche Reformkraft positionieren, so Martin Hagen. Es gehe um eine Kehrtwende nach einer völlig verfehlten Energiepolitik. Und natürlich das leidige Thema Bürokratie. „Wir müssen wegkommen von einer Überregulierung, wir brauchen eine radikale Deregulierung, auch aus Brüssel“. Auch die Überlegungen von Landeschef Matthias Fischbach gehen in diese Richtung. „Man sollte auf die Hälfte der Vorschriften verzichten und dann schauen, was am Ende herauskommt“, sagt er.
Auch Experte Stefan Mack hält das Thema Wirtschaft für fundamental, zumal sich die FDP in Bayern traditionell schwertue. Er rät, sich als Gegengewicht zur Bundesregierung zu positionieren und enttäuschte Unionswähler von der FDP zu überzeugen.
Natürlich ist auch in dieser Diskussion die AfD ein Thema. „Wir haben in fundamentalen Fragen sehr unterschiedliche Vorstellungen. Die AfD ist denkbar weit weg von uns, zum Beispiel beim Thema Westbindung“, sagt Martin Hagen. Allerdings halte er nichts von symbolhafter Ausgrenzung à la Brandmauer. Auch Susanne Seehofer betont, dass es keine Koalition mit der AfD geben werde, schon wegen der Unvereinbarkeit mit dem liberalen Menschenbild. Aber sie gibt auch zu bedenken, dass man beispielsweise in der Lokalpolitik nicht auf sinnvolle FDP-Anträge verzichten werde nur auf die Gefahr hin, dass auch die AfD zustimme. Und Matthias Fischbach ergänzt, man müsse es schaffen, dass sich die AfD inhaltlich blamiert.
Abschließend wird Susanne Seehofer noch von PresseClubmitglied Manfred Otzelberger gefragt, was ihr Vater, der CSU-Politiker Horst Seehofer ihr denn so rate. Darauf die Tochter: „Das Schönste an den Gesprächen ist, dass sie geheim bleiben.“
Offen bleibt auch, ob die gesammelten Comeback-Bemühungen der FDP zum Erfolg führen werden.
