Die lange Nacht der Architektur

Die lange Nacht der Architektur.

2020 haben wir uns erstmals und mit großem Erfolg an der Langen Nacht der Architektur beteiligt. In den fünf Stunden bis Mitternacht konnten wir fast 500 Besucher begrüßen und sie über unseren Club und das „Hugendubel“-Haus informieren. 

Wir sind auch bei der diesjährigen Langen Nacht der Architektur dabei, die am 15. Januar 2021 stattfinden sollte, nun aber wegen Corona nur digital zu erleben ist. Zum Glück haben wir gemeinsam mit den Veranstaltern einen Online-Auftritt  vorbereitet, in dem wir das Haus und seine Geschichte, den Bau und die Mieter, vor allem aber unseren PresseClub vorstellen.

Genießen Sie diese besonderen Einblicke in das Haus Marienplatz 22, das schon seit 1958 unser Domizil ist und hoffentlich auch noch viele Jahre bleiben wird. Einblicke, die vielleicht ein wenig darüber hinwegtrösten können, dass unser Club in diesen Wochen geschlossen bleiben muss. Dieser Rundgang ist gerade in den Wochen, in denen der PresseClub Corona-bedingt geschlossen ist, ein Schaufenster über uns und unsere Aktivitäten. Laden Sie daher Freunde und Bekannte zu diesem virtuellen Besuch bei uns ein und schicken Sie ihnen den Link. So können wir auch im Lockdown zeigen, wie wichtig der PresseClub als Ort der offenen und fairen Diskussionen ist und nach der Pandemie auch wieder sein wird.

Den digitalen Rundgang können Sie gleich hier sehen:

 

Text: Peter Schmalz

Foto: Jörn Dreuw

PresseClub-Gespräch mit Dr. Günther Beckstein und Prof. Miranda Schreurs

Die Nachricht alarmiert viele Regionen in Deutschland: Am 28. September 2020 hat die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BEG) die Teilgebiete benannt, in denen unter geologischen Gesichtspunkten ein Endlager für hochradioaktiven Atommüll errichtet möglich wäre.

Unter die weit ausgedehnten Flächen fallen mehr als die Hälfte Deutschlands und gut zwei Drittel Bayerns. „Das ist eine enorme Verunsicherung für die nächsten Jahre“, befürchtet Bayern Ministerpräsident Markus Söder. Droht Bayern ein weiß-blaues Gorleben? Oder hat die Staatsregierung wirksame Mittel, einen Standort in Bayern zu verhindern? Die Bayern-Koalition aus CSU und Freien Wählern hat zwar bereits festgestellt, der Freistaat sei „kein geeigneter Standort für ein Atomendlager“, doch dies, so der frühere Ministerpräsident Günther Beckstein, habe keine rechtliche Bedeutung. Der CSU-Politiker ist Mitglied des Nationalen Begleitgremiums (NBG), das bei der Suche nach einem Endlager-Standort in Deutschland mit für ein faires und bürgernahes Verfahren sorgen soll.

Im PresseClub-Gespräch erläuterte Beckstein gemeinsam mit der Vorsitzenden des Gremiums, der Münchner Lehrstuhl-Inhaberin für Umwelt- und Klimapolitik an der TUM-Hochschule für Politik, Prof. Dr. Miranda Schreurs, das Verfahren sowie Chancen und Risiken für Bayern.

Die Diskussion moderierte Ehrenvorsitzender Peter Schmalz.

Sehen Sie hier den Mitschnitt des PresseClub-Gesprächs:

 

PresseClub-Gespräch mit der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Daniela Ludwig

Seit September 2019 ist die langjährige Rosenheimer Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig Drogenbeauftragte der Bundesregierung und koordiniert damit die Drogenpolitik der Bundesregierung. Die Themen sind vielfältig: Von Alkohol- über Spielsucht bis hin zu Suchtgefährdung bei älteren Menschen. Viele Menschen stehen in der aktuellen Situation unter hoher psychischer Belastung. Hat sich dadurch das Suchtverhalten der Bevölkerung verändert? Wie sieht die Drogenstrategie der Bundesregierung aus? Seit März 2017 ist der Einsatz von Medizinalcannabis bei schweren Erkrankungen wie z. B. chronischen Schmerzen oder Multiple Sklerose zugelassen. Welche Erfahrungen gibt es, und wo ist die Grenze zwischen Drogen und Medizin? Hierzu und zu der Kampagne „Familie.Freunde.Follower“, einer Präventionskampagne zum gesunden Umgang mit digitalen Medien, nimmt Daniela Ludwig Stellung.

Das Gespräch führt PresseClub-Vize Kerstin Tschuck.

Sehen Sie hier den Mitschnitt des PresseClub-Gesprächs:

 

1. PresseClub-Tourismusgipfel: Corona und die Folgen – wohin geht die Reise?

Der Coronavirus verändert gerade die Welt, und ein Ende ist nicht abzusehen. Viele Branchen sind davon betroffen – besonders schwer jedoch die Tourismusindustrie.

Wie sehr wird das Reiseverhalten zukünftig von Kontaktverboten, Reisewarnungen und Corona-Tests beeinträchtigt werden? Welche Auswirkungen gibt es auf den Städtetourismus, und wie lassen sich Besucherströme bei Tagesausflügen klug lenken? Beim ersten Tourismus-Gipfel des PresseClub München e. V. wurden diese und weitere Aspekte rund um das Thema diskutiert.

Sehen Sie hier den Mitschnitt des PresseClub-Gesprächs:

 

Sehen Sie hier einen Beitrag über den PresseClub-Tourismusgipfel für das RTL-Landesfenster „TV BAYERN live“:

 

Kommt ein großes Wirtshaussterben, was wird aus den Hotels?

Gastro-Präsidentin Angela Inselkammer und Pschorr-Wirt Jürgen Lochbihler über Krisenmanagement in der Corona-Zeit.

Sie hat den begehrten bayerischen Verdienstorden und ist eine leidenschaftliche Gastgeberin: Als Präsidentin des Hotel- und Gaststättenverbandes ist Angela Inselkammer bestens vernetzt, sie kennt die Nöte der Branche in der Corona-Krise.

Welche Lösungen hat sie, damit nicht viele Hotels und Gastwirtschaften zusperren müssen? Was erwartet sie von der Politik, welche Maßnahmen findet sie überflüssig und welche nötiger denn je? Wird es ein Wirtshaussterben geben, weil sich viele Betriebe nicht mehr halten können? Und was bedeutet das für ein Land wie Bayern mit seinen vielen Genussregionen?

Dazu nahm die Gastro-Präsidentin Stellung, auf dem Podium saß auch der erfahrene Gastronom Jürgen Lochbihler, Wirt des Pschorr am Viktualienmarkt, er steht für die bayerische Wirthauskultur. Die Moderation übernahm Manfred Otzelberger, Vorstandsmitglied im PresseClub.

Sehen Sie hier den Mitschnitt des PresseClub-Gesprächs: