Wo Nase und Gaumen zusammenspielen:

Der PresseClub in der Kaffee-Universität

Der PresseClub in der Kaffee-Universität. Foto: Johann Schwepfinger.

Auch die gibt es in München, die Universitá del Caffè – und sie steigerte das Interesse unserer Mitglieder derart, dass gleich zwei vierstündige Seminare für uns arrangiert werden mussten. Vier Stunden nur für Kaffee?

In einem modernen Bürogebäude empfangen uns die PR-Chefin Maria Stella Diana und Matthias Gerber, full Professore der Universitè, der uns kurzweilig um wichtige Grundkenntnisse über das Alltagsgetränk bereicherte. Wir befinden uns in einem Schulungsraum. Jeder Lernplatz ist mit einem Monitor ausgestattet. Am Regal vor uns blitzen chromverzierte Kaffee-, Espresso- und Cappuccino-Maschinen, der Traum eines jeden Barista, der in seinem Café, in seiner Bar oder seinem Ristorante wirkliche Kaffee-Kultur zelebrieren möchte; hinter uns etwas kleinere Geräte, an denen wir als gehobene Normalverbraucher unsere Träume festmachen können.

Uns umgibt die Welt von illycaffè, das 1933 von Francesco Illy in Triest gegründet nun in vierter Generation dem vollendeten Kaffeegenuss mit Leidenschaft dient. Ein Zitat von Ernesto Illy, der das Geschäft 1956 übernahm, begrüßt uns auf der Leinwand: „Kaffee fördert das Gespräch und die Freundschaft, er braucht Gemeinschaft. Kaffee sollte nie allein getrunken werden!“ Auf Italienisch klingt das sicher wie ein Gedicht.

Riccardo Illy rückte 1977 an die Spitze des Unternehmens. Sein Bruder Andrea Illy gab die heutige Leitlinie vor, der Welt neben dem besten Kaffee zugleich auch das beste Kaffee-Erlebnis zu bieten. „Um die Kultur des Kaffees weiter zu etablieren und auszubauen, hat illycaffè im Jahr 1999 die Università del Caffè gegründet“, heißt es in einer der vier Broschüren, die wir Kaffee-Studenten später überreicht bekommen. „Die Università kooperiert mit der Ernesto Illy-Stiftung in der Schaffung des ersten Masters in Kaffee-Wirtschaft und Wissenschaft.“

Wir lernen Interessantes über die Coffea-Pflanze und ihre Frucht. So zum Beispiel, dass die hochgeschätzte Sorte Arabica ursprünglich aus der äthiopischen Hochebene stammt, wo die Kaffeebäume schon mal bis zu zwölf Meter hoch wachsen, was das Ernten erschwert. Deshalb stutzt man die Büsche heute auf drei Meter. Inzwischen wächst Arabica auch in Guatemala, Brasilien und in vielen anderen Ländern, jeweils mit anderen Geschmacks-Nuancen; denn Natur und Boden spielen die entscheidende Rolle. Die erste Ernte im Jahr bringt den allerbesten Arabica, weshalb illy nur diese Bohnen bei Vertragsbauern kauft. Die Sorte Robusta ist weniger aromatisch und bitterer, wird aber Mischungen beigefügt, um den Geschmack abzurunden. Robusta enthält doppelt so viel Coffëin wie Arabica. Sagenhaft: Bei illy wird jede einzelne Bohne auf ihre einwandfreie Beschaffenheit geprüft – digital mit 400 Bohnen pro Sekunde.

Das Wasser sollte 7 bis 10 Härtegrade aufweisen, um einen guten Kaffee zu brauen. Aber wie ist es mit unseren Geschmacksnerven bestellt? Das dürfen wir an fünf verschiedenen Mineralwässern testen – na ja. Aber Kaffeekoster müssen sehr empfindliche Geschmacksnerven besitzen. Dazu kommt der Duft. Können wir sechs verschiedene Düfte erkennen? Jasmin von Rose, Karamell von Schokolade unterscheiden und den Geruch von Toastbrot erkennen? Kaffeegenuss entsteht im Zusammenspiel von Nase und Gaumen.

Bald versammeln wir uns vor einer Super-Kaffeemaschine, die alles kann. Wir lernen (fast) alles über Espresso-Richtungen und über die Crema, den Schaum, der verhindert, dass sich zu viele Aromen in die Umgebungsluft verflüchtigen. Anschließend darf jeder seinen eigenen Cappuccino brauen und die Kunst erlernen, auf den Milchschaum ein Herz oder eine Blume zu zaubern. Unserem Professore herzlichen Dank! Die vier Stunden sind im Fluge vergangen. Zum Abschied gibt es kunstvoll dekorierte illy-Espresso-Tassen, illy-Espresso in der Dose und Kaffee-Lektüre in einem Schuber Kaffee. Vom Coffëin beschwingt. Machen wir uns auf den Heimweg.

Text: Werner Siegert

Fotos: Johann Schwepfinger

Demokratien sterben leise …

Von links: Dr. Uwe Brückner, Marlo Thompson, Prof. Dr. Daniel Ziblatt. Foto: Inge Nestler.

Gut besucht war die Buchvorstellung von Prof. Dr. Daniel Ziblatt. Der Harvard-Professor für „Government Sciences“ fand internationale Beachtung mit einem Essay in der New York Times. Darin analysierte er die Aushöhlung demokratischer Verfassungen, die „schamlose Ausnutzung“ rechtlicher Spielräume und eine geradezu fanatische Feindschaft zwischen politischen Lagern, die nicht konsensfähig sei. Autokraten „vollziehen schleichend Machtübernahmen“ und „Institutionen und Zivilgesellschaften schauen tatenlos zu“. Sein darauf aufbauendes Fachbuch mit dem Titel „How Democracies Die“ („Wie Demokratien sterben“, dt. Ausgabe bei DVA) war jüngst Fachbuch des Jahres bei NY Times.

Mit Blick auf bundesdeutsche Verhältnisse bekräftigte Ziblatt den Wert kontroverser Debatten über öffentliche Angelegenheiten: „Wir brauchen keine Koalitionen zwischen politischen Freunden, sondern Koalitionen zwischen politischen Gegnern.“ Besondere Verantwortung tragen nach Ziblatt Journalisten und Medien, die eine Vielfalt von Argumenten und Fakten vermitteln sollten. Allerdings sei oft eine Verkürzung und sachferne Personifizierung zu erkennen.

Eine weitere Erkenntnis betraf die Korrelation zwischen Wohlstand und Wahlverhalten: „Selbst wenn es den Leuten gut geht, gibt es die Tendenz zu Populismus und Autokratismus“. Es schloss sich eine lebhafte Diskussion mit dem Publikum in englischer Sprache an. Moderiert wurde die Veranstaltung von den Presseclub-Vorstandsmitgliedern Marlo Thompson und Uwe Brückner.

Text: Dr. Uwe Brueckner

Foto: Inge Nestler

Moderne Medizin zum Anfassen

Moderne Medizin zum Anfassen. Foto: Brainlab.

Wo einst am Riemer Flughafen die Flugzeuge beim Landen navigiert wurden, werden jetzt von der Firma Brainlab hochmoderne Navigationssysteme für Operationen gebaut. Welch enormen Fortschritt diese softwaregestützte Medizintechnik bereits in die Operationsräume von Neurochirurgen oder Orthopäden gebracht hat, erlebten rund 40 Mitglieder des Presseclubs bei einer exklusiven Führung durch das moderne Gebäude auf dem ehemaligen Flughafengelände. Natürlich inklusive eines Abstechers in den Tower. Und in die firmeneigenen OPs. Die im Übrigen so gut ausgestattet sind, dass sie jederzeit sogar für echte Eingriffe genutzt werden könnten. 

Auch wenn das Unternehmen mit 1400 Mitarbeitern und weltweit 18 Niederlassungen schon knapp 30 Jahre alt ist, betrachtet Firmengründer und Vorstandsvorsitzender Stefan Vilsmaier diese Zeit als „Warm up“. „Jetzt geht's erst richtig los“, erzählte er seinen Besuchern. Schon jetzt ist die Unterstützung der Ärzte enorm: Wie ein Navi leitet die Software sie z. B. durch eine Operation und erleichtert die Vor- und Nachbereitung. Ein großer Vorteil ist auch die Möglichkeit, die Daten zu digitalisieren und sich mit anderen Medizinern mit einem Klick sogar aus dem OP heraus zu vernetzen. Doch noch viel mehr ist möglich, davon ist das Unternehmen überzeugt und arbeitet kontinuierlich daran. 

Moderne Medizin zum Anfassen. Foto: Nelli Hennig.

Nach der rund zwei stündigen Führung bedankte sich Presseclub-Finanzchef Helmut Gierke für die spannenden und überraschenden Einblicke. Bei Häppchen und Getränken ließen Gastgeber und Presseclubmitglieder den Nachmittag hoch oben im Tower ausklingen.

Text: Nelli Hennig

Fotos: Brainlab, Nelli Hennig

Remmertz: „Furcht war übertrieben“

Zwischenfazit zur EU-Datenschutzgrundverordnung

Fachanwalt Dr. Frank Remmertz. Foto: Dr. Olaf Konstantin Krueger.

München – „Für Panik gab und gibt es keinen Anlaß“, betont Dr. Frank Remmertz, Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz und für Informationstechnologierecht. Dennoch bereitet die europäische Datenschutzgrundverordnung, kurz: EU-DSGVO, auch nach ihrem Inkrafttreten manchem Kopfzerbrechen, der personenbezogene Daten verarbeitet. Seinem Fachvortrag zum Zweck der EU-DSGVO im Mai folgend, erläuterte Remmertz zwei Monate später noch einmal im PresseClub München die neue Rechtslage. Sein Zwischenfazit fokussierte er auf die Auswirkungen der EU-DSGVO für Online-Medien und ergänzte es mit einer To-Do-Liste sowie einem Ausblick auf die anstehenden Neuregelungen durch den Vorschlag der EU-Kommission für eine E-Privacy-Verordnung.

90 Prozent der Menschen in Deutschland haben inzwischen von der EU-DSGVO gehört, besagt eine repräsentative Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut dimap im Auftrag des „Deutschen Instituts für Vertrauen und Sicherheit im Internet (DIVSI)“ Mitte Juli durchgeführt hat. Allerdings gibt hiervon weniger als die Hälfte (46 Prozent) der insgesamt 1.010 Befragten an, mit der Verordnung vertraut zu sein. Nach einer Einschätzung gebeten, ob die EU-DSGVO für eine Verbesserung des Schutzes personenbezogener Daten sorgt, muss jeder Zweite passen. Nur jeder Fünfte (20 Prozent) sieht positive Auswirkungen. Für 19 Prozent verbessert sich der Schutz nicht.

Besonders skeptisch zeigen sich der Umfrage zufolge Selbstständige: 62 Prozent von ihnen geben an, die Inhalte der EU-DSGVO zu kennen, 39 Prozent sehen in der Verordnung aber keine Verbesserung des Datenschutzes und 45 Prozent können die Auswirkungen nicht einschätzen.

EU-DSGVO Thema beim BJV und PresseClub München

Mitte Mai war der EU-DSGVO-Vortragsabend des Bayerischen Journalisten-Verbandes (BJV) mit Rechtsanwalt Remmertz im PresseClub München mit 90 Teilnehmern völlig ausgebucht. Rund 30 Medienschaffende und professionelle Kommunikatoren, die den ersten Termin mit RA Remmertz nicht wahrnehmen konnten, erhielten von ihm zwei Monate später im PresseClub ein Update zur EU-DSGVO. Remmertz, zu dessen beruflichen Schwerpunkten unter anderem die rechtliche Begleitung von Werbemaßnahmen und Internetauftritten, Medien- und Presserecht sowie die Vertragsgestaltung gehören, sprach diesmal zweieinhalb Stunden zum Thema „Habemus DSGVO – Auswirkungen der DSGVO für Online-Medien“. Begleitet von Helmut Gierke und Sascha Ihns vom PresseClub München beantwortete der Fachanwalt auch während seines Vortrags Rechtsfragen.

Remmertz erläuterte zunächst den Anwendungsbereich der EU-DSGVO, ging dann auf die Rechtfertigung für das Verarbeiten von Daten ein inklusive Kopplungsverbot, erklärte die Änderungen zur bisherigen Rechtslage, stellte die Rechte von Betroffenen heraus, befasste sich sodann mit der Verarbeitung von Bildnissen, dem Medienprivileg und der Fortgeltung von Alt-Einwilligungen, um schließlich mit den Rechtsfolgen bei Verstößen gegen die Datenschutzgrundverordnung zu enden. Daumenregel: Im Zweifel ist die EU-DSGVO anwendbar.

Die Datenverarbeitung zu journalistischen, wissenschaftlichen, künstlerischen oder literarischen Zwecken genießt auch weiterhin besonderen Schutz. So sind bestimmte mit der journalistischen Arbeit unvereinbare EU-DSGVO-Normen, insbesondere die Auskunftsrechte der Betroffenen und die Informationspflichten, ausgenommen. Inwieweit sich freischaffende Blogger im konkreten Fall auf das Presserecht berufen können, ist wiederum unklar. Remmertz stellt dazu fest: „Die Datenschutzbehörden sind derzeit völlig überfordert.“

Zwischenfazit nach zwei Monaten: „Die Furcht vor Abmahnwellen war übertrieben, sie sind ausgeblieben.“ Remmertz ergänzte aber, dass teilweise noch auf die ersten Gerichtsentscheidungen gewartet werde, um gewisse Rechtsunsicherheiten zu beheben. So ist beispielsweise umstritten, ob die EU-DSGVO das Kunsturhebergesetz (KUG) verdrängt. Zumindest einer Stellungnahme des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat vom 9. Mai zufolge gilt das KUG weiterhin. Auch das Oberlandesgericht Köln sieht das KUG im journalistischen Bereich immer noch anwendbar (OLG Köln, Beschl. v. 18.06.2018 – 15 W 27/18). Wer aber bei Fotos auf „Nummer sicher“ gehen wolle, der müsse von den Abgebildeten eine ausdrückliche Einwilligung einholen, beispielsweise in der Sport- und Eventfotografie sowie bei Hochzeiten.

To-Do-Liste seit Inkrafttreten der EU-DSGVO

Onlinern empfiehlt der Fachanwalt dringend, Verfahrensverzeichnisse zu erstellen und Konzepte für Auskunft, Löschung, Datenportabilität und Datenpannen zu entwickeln. Die Datenschutzerklärung ist mit der EU-DSGVO in Einklang zu bringen. Wegen des Kopplungsverbots sind die Voreinstellungen bei Einwilligungen anzupassen. Alt-Einwilligungen sind zu überprüfen, im Zweifel müssen neue ausdrückliche Einwilligungen eingeholt werden. Schließlich ist das Web-Tracking zu kontrollieren und anzugleichen.

Die E-Privacy-VO werde 2019 die sogenannte E-Privacy-Richtlinie (2002/58/EU) einschließlich ihrer letzten Ergänzung durch die sogenannte Cookie-Richtlinie (2009/136/EU) ablösen. Als Verordnung ist sie wie die EU-DSGVO unmittelbar anwendbares Recht, wodurch nationale Vorschriften keine Anwendung mehr finden. Die E-Privacy-VO wird sowohl auf die klassischen Telekommunikationsdienste wie Telefon und E-Mail als auch auf moderne Dienste wie Bildtelefon und Messenger anwendbar sein und soll ein einheitliches Schutzniveau für Kommunikationsinhalte und -metadaten bieten. Der Entwurf hierzu ist laut Remmertz jedoch „rechtspolitisch sehr umstritten“ und das Verhältnis zur Datenschutzgrundverordnung unklar.

Text und Foto: Dr. Olaf Konstantin Krueger

Geht den Arbeitsagenturen in Bayern die Arbeit aus?

PresseClub-Gespräch mit Ralf Holtzwart, dem Bayernchef der Arbeitsagentur

Geht den Arbeitsagenturen in Bayern die Arbeit aus? PresseClub-Gespräch mit Ralf Holtzwart, dem Bayernchef der Arbeitsagentur. Foto: Heinrich Rudolf Bruns.

Zugegeben, die Themenstellung ist etwas ketzerisch, denn auch bei dem boomenden bayerischen Arbeitsmarkt geht der Agentur für Arbeit, die früher Arbeitsamt hieß, die Kundschaft nicht: Gut 930.000 Menschen haben sich im vergangenen Jahr bei der Arbeitsagentur gemeldet, zugleich gab es 950.000 Abgänge aus der Statistik. Es sei „eine hohe Bewegung in der Klientel“, meint der Chef der Regionaldirektion Bayern, Ralf Holtzwart, der aus Nürnberg zur Diskussion im PresseClub gekommen ist. Darunter sind nicht nur Arbeitslose, sondern auch Ratsuchende, die einen anderen Job oder überhaupt etwas Neues in ihrem Leben machen wollen. Dazu kommen viele junge Menschen, die einen Ausbildungsplatz suchen. Und sie haben gute Chancen: Zwar zählt Bayern 5,5 Millionen Arbeitskräfte und damit so viele wie noch nie, dennoch melden die Arbeitgeber viele offene Stellen. Das größte Potential sieht Holtzwart in Arbeitskräften mit höherer Qualifikation.

Neben den zumeist positiven Zahlen, darunter auch die niedrigste Jugendarbeitslosigkeit in allen deutschen Ländern, drehte sich das muntere Gespräch unter Leitung von PresseClub-Vorsitzendem Peter Schmalz natürlich (wie fast alles in diesen Tagen) auch um Flüchtlinge und Zuwanderung. Rund 88.000 Menschen sind im vergangenen Jahr in den bayerischen Arbeitsmarkt eingewandert, die eine Hälfte aus der EU, die andere auf der Flucht. Da die Qualifikationen auch in der EU unterschiedlich sind, findet die erste Hälfte überwiegend nur gering qualifizierte Arbeit. Bei den Flüchtlingen sind nur rund 15 Prozent so qualifiziert, dass sie sofort arbeiten könnten, wenn sie denn dürften. Wichtig wäre für Holtzwart, dass auch Flüchtlinge ohne Bleibeperspektive ausgebildet werden dürfen Denn diese Menschen könnten nach ihrer Rückkehr daheim ein Unternehmen gründen, weitere Einheimische einstellen und so die Situation in den Herkunftsländern massiv verbessern. Womit für einige der Fluchtgrund entfiele. Darüber hinaus wünscht sich Holzwarth eine größere Selbstständigen-Förderung, die sich nicht nur auf Nagelstudios und ähnliches beschränken dürfe. Und selbstverständlich wurde auch über die Digitalisierung diskutiert. Denn vielen, die massiven Abbau von Arbeitsplätzen befürchten, setzt Holzwarth volle Optimismus entgegen: Wie bei früheren Innovationsschüben werde es auch diesmal mehr Arbeitsplätze als zuvor geben. Und dabei, ist er sicher, werde „Bayern der Vorbote“ sein.

Text: Heinrich Rudolf Bruns

Foto: Heinrich Rudolf Bruns